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tgm - thomas gehrig mentoring
Veröffentlicht von in Verdeckter Arbeitsmarkt · 9 Oktober 2018

 
Liebe Lesende
 
 
Mit den vorherigen Blog-Artikeln haben wir uns mit den Business-Netzwerken «Xing» und «LinkedIn» auseinandergesetzt. Der ganze Aufbau bzw. die Struktur sind dabei seitens des Anbieters derart gestaltet, dass Sie (fast) gar nicht anders können, als sich «professionell» zu präsentieren. Diese Steuerung macht natürlich Sinn. Mit Facebook betreten wir die Area der privaten Netzwerke und da präsentiert sich die Angelegenheit schon ganz anders.

 
 
Warum präsentieren Sie sich eigentlich in Netzwerken? Zum einen erhöht sich dabei die eigene Visibilität, d.h. Sie werden überhaupt im Online-Bereich gefunden. Zum anderen betreiben Sie hiermit aktives Personal Branding. Erinnern wir uns: Personal Branding stellt vereinfacht formuliert die Summe aller Massnahmen (on- und offline) dar, welche sie unternehmen, um ein ganz bestimmtes Bild von sich in der Öffentlichkeit zu generieren und dieses auch zu pflegen. Beispiel: Vielleicht glauben Sie mich zu kennen, weil Sie schon den einen oder anderen Blog-Artikel gelesen haben? Zudem haben Sie vielleicht schon meine Webseite besucht und wissen nun, dass die Themen «Mentoring» und «Verdeckter Arbeitsmarkt» zu meiner Expertise gehören? Schön, wären Sie auf Basis dieses Wissens bereit, mir einen Betrag von 100`000 oder 1`000`000 Franken zur treuhänderischen Verwaltung für sagen wir mal 24 Stunden zu überlassen? Ich denke nicht! Ihre Informationsmenge und -qualität ist viel zu gering für einen solchen Entscheid. Sie wissen nicht, was für ein Mensch ich bin, weil Sie mein Wertesystem nur ungenügend abschätzen können, meine Vergangenheit zu wenig oder gar nicht kennen, Ihnen meine Ziele nicht bekannt sind, die politische oder konfessionelle Ausrichtung nicht definiert werden kann, und, und, und…. Vom Arbeitgeber werden aber oft solche Entscheidungen gefordert. Die Erwartung ist doch oft die, dass nach dem Einreichen der Bewerbungsunterlagen, einem Interview und vielleicht nach einem Probearbeitstag, dann ein verhandlungsreifer Arbeitsvertrag auf den Tisch gelegt wird. Das ergibt eine Kennenlernphase von vielleicht max. 12 bis 15 Stunden. Danach soll Sie der Arbeitgeber an die teure CNC-Maschine stellen, den grossen Sattelschlepper fahren lassen oder als Repräsentant die Firma an der Front vertreten? Mal ehrlich, vielleicht haben Sie das Glück, dass sie Ihre Ehefrau / Ihren Ehemann seit 10, 20 oder 30 Jahren kennen. Wann waren Sie das letzte Mal und nach all diesen Jahren von der Äusserung eines Standpunktes oder einer ausgeführten Aktion baff erstaunt? Genau, das nennt man «kennen» und dieses Restrisiko läuft natürlich auch beim Arbeitgeber, wenn auch nicht in der gleichen Form, mit. Verhelfen Sie ihm bereits im Vorfeld zu einem runderen Bild, mit dem er mehr anfangen kann bzw. das Sie aktiv und bewusst gestaltet haben.

 
Wissen Sie eigentlich welche Informationen im Internet über Sie herum geistern? Dabei geht es vor allem um die unerwünschten Informationen. Googeln Sie sich mal selbst, suchen Sie beispielsweise offen nach dem eigenen Namen und ergänzen die Suche auch mit Kriterien aus dem Berufsleben, der Ausbildungen, der Hobbies, der Parteizugehörigkeit, örtlichen oder zeitlichen Angaben, etc. Sehen Sie sich hierzu auch die Einträge unter der Rubrik «Bilder» und «Videos» an.

 
 
Mit der Beseitigung unerwünschter Informationen könnten Sie Mühe haben und ich gehe an dieser Stelle nicht näher darauf ein. Ihre Chance ist aber die, dafür zu sorgen, dass ab sofort nur noch gewollte Einträge im Internet zu finden sind. Das Internet vergisst nämlich (fast) nie.

 
 
Das Erheben dieses kleinen Mahnfingers musste an dieser Stelle einfach und unbedingt sein! Doch jetzt zu Facebook selbst. Auch hier müssen Sie sich registrieren und danach stehen Ihnen, nebst anderen, die zwei sofort interessanten Bereiche «News Feed» und die «eigene Chronik» zur Verfügung. Im News Feed sehen Sie die Beiträge, welche von Ihren «Freunden» gepostet wurden. Hier sind die Qualität und die Bandbreite der einzelnen Posts sehr gross. Sie bleiben damit aber am Ball und informiert. Ein kleines Votum für die Likes: Wenn Ihnen ein Bild, ein Beitrag, wie auch immer, gefallen hat, drücken Sie ab und an den Like-Button oder verfassen gar ein Statement oder eine Frage. Das ist dann für den Ersteller eine Bestätigung und auch eine kleine Streicheleinheit (wenn wir ehrlich sein wollen) sein. Zudem wollen wir ja gegenseitig kommunizieren und die Kommunikation setzt sich fort oder kommt mit Ihrer Reaktion erst so richtig in Gang. Beiträge, welche Sie erstellen (Text, Bild(er), Video(s)) erscheinen in Ihrer persönlichen Chronik. Dort werden diese aber von kaum jemandem gesehen, weil dies ein direkter Besuch Ihrer Chronik erfordern würde. Das tun die wenigsten, weil sich die Konzentration auf den News Feed erstreckt. Darum teilen Sie bitte die gewünschten Beiträge «öffentlich», damit diese auch dort erscheinen.

 
 
Persönlich bin ich ein ganz grosser Fan von Gruppen (das gilt auch für Xing und LinkedIn). Hier finden sich Gleichgesinnte ein, der Zweck ist meist recht klar umschrieben und Sie können von den Beiträgen anderer profitieren und selbst eigene Beiträge den Gruppenmitgliedern zur Verfügung stellen. Auch ergeben sich hier immer wieder sehr wertvolle Diskussionen, Sie lernen relevante Personen erst on- und vielleicht später offline kennen. Die Welt ist und bleibt ein Kuhdorf im positiven Sinne.

 
 
Natürlich hat Facebook noch enorm viel mehr zu bieten und ich lade Sie zu einer persönlichen Entdeckungsreise ein. Machen Sie vorwärts in Ihrem Tempo, Schritt um Schritt, Ihnen muss dabei wohl sein und das sollte auch so bleiben.

 
Unter dem Strich verbleibt, dass Facebook eine hervorragende Plattform darstellt, um sich in vielen seiner Facetten zu präsentieren, sich weiteres Know-how anzueignen und alte Bekanntschaften zu pflegen bzw. neue zu gewinnen.

 
 
Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Lassen sich die Links zu Ihren Profilen wie Xing, LinkedIn, Facebook, Instagram, Twitter, etc. aber auch zur eventuell vorhandenen eigenen Website im Lebenslauf finden? Wenn nicht, kein Problem, das ist schnell erledigt. Fügen Sie einen weiteren Titel ein, z.B. Profile im Netz und listen Ihre vorhandenen Profile auf. Achten Sie dabei auf die optische Darstellung indem Sie beispielsweise nicht die kompletten (kryptischen) Links abbilden, sondern diese via die Linkdefinition in Word mit einem aussagekräftigen Titel – und sei es nur «Xing – abbilden. Der Betrachter braucht diese im PDF auf dem Bildschirm bloss noch anzuklicken.



 
 
 
 
Autor: Thomas Gehrig
 
tgm – thomas gehrig mentoring
 
CH-9200 Gossau
 
Web: www.t-g-m.ch
 
E-Mail: thomas.gehrig@t-g-m.ch


 
 



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