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Ihr eigenes Bewerbungsvideo

tgm - thomas gehrig mentoring
Veröffentlicht von in Verdeckter Arbeitsmarkt · 20 November 2018
Tags: VerdeckterArbeitsmarktBlog

 
Liebe Lesende
 
 
In den beiden vorherigen Blog-Artikeln „Audiocast“ und „Videocast“ haben wir uns unter anderem auch über die technischen Einzelheiten zur Erstellung dieser Produktionen unterhalten. Diese gelten sinngemäss für die Erstellung eines Bewerbungsvideos.

 
Vielleicht stellen Sie sich die Frage nach dem Sinn und Nutzen der Erstellung eines Bewerbungsvideos. Durch die Kombination verschiedenster Medien wie Video(s), Fotos, Ton, Musik, Titel, Grafiken, etc. schaffen Sie eine konzentrierte Möglichkeit zur Kommunikation Ihrer Botschaft. Als eigentlich Botschaft verstehe ich Ihre Präsentation der eigenen Kernkompetenzen oder gar Expertise. Eben das, was Sie einzigartig macht und aus der Menge der Bewerber herausstechen lässt. Vergessen Sie dabei nie das Augenmerk auf den Kundennutzen zu richten und schaffen Sie damit einen informativen Mehrwert für den Empfänger. Ob Sie Ihr Bewerbungsvideo dem Interessenten auf der Website, evtl. passwortgeschützt, oder zum Download anbieten, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Viel Fantasie ist dabei gefragt und oft handelt es sich auch um einen rollenden Prozess. Starten Sie ruhig mehrere Versuche bis Sie bereit sind für eine Freigabe.

 
In diesem Blog-Artikel offeriere ich Ihnen kein pfannenfertiges Rezept, weil es ja Ihr persönliches Video und nicht meines werden sollt. Nichts desto trotz möchte ich Ihnen gerne einige kleine Tipps in kurzer Form zur Berücksichtigung mit auf den Weg geben.

 
 
Eines der letzten Bewerbungsvideos, welches ich mir ansehen MUSSTE, hatte mit über 4 Minuten schon fast Spielfilmlänge. Da war keine Spannung drin, ich wurde mit vielen Informationen eingedeckt, welche ich gar nicht benötigte, etc. Kurz und knackig sollte das Ganze sein. Die Ziellänge liegt im Idealfall bei gut einer Minute, 2 Minuten sind in keinem Fall zu überschreiten. Erinnern Sie sich noch an den Blog-Artikel über den „Elevator Pitch“? Genau diesen Ansatz sollten Sie verfolgen.

 
 
Wählen Sie unbedingt einen passenden Hintergrund vor dem Sie sich präsentieren. Gute Ideen sind z.B. eine hellere, einheitlich gestrichene Wand oder auch ein aufgeräumtes Büro. Als Professional achten Sie auf jedes Detail, welches stören oder einen anderen als den gewollten Eindruck hinterlassen könnte.

 
 
Entscheiden Sie sich unbedingt für das richtige Outfit und beachten Sie, dass Sie im Video evtl. von Kopf bis Fuss sichtbar sind. Massgebend ist weniger was Sie gerne tragen würden, entscheidend ist vielmehr was Sie später im Berufsalltag tragen werden. Die Kleidung muss damit der künftigen Tätigkeit entsprechen. Diese Kultur ist von Branche zu Branche und teilweise von Betrieb zu Betrieb verschieden oder zumindest unterschiedlich. Einen ersten Anhaltspunkt erhalten Sie beispielsweise bei der Ansicht der Portraits von Mitarbeitenden der Ziel-Unternehmung auf deren Webseite.

 
 
Bereiten Sie sich gründlich und auch seriös vor. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche (Elevator Pitch), d.h. auf diejenigen Informationen, welche für den Empfänger interessant und/oder notwendig sind und schaffen Sie mit allfällig weiteren Informationen einen zusätzlichen Mehrwert.

 
 
Bewahren Sie Haltung! Erstellen Sie die Videoaufnahmen in einer stehenden Position, das vermittelt Spannung, Kraft und Gesundheit. Im Sitzen wirken viele von uns ungewollt eher wie ein „nasser Sack“. Für etwas mehr Spannung in den Aufnahmen dürfen Sie aber ohne weiteres die Körperhaltung ändern oder noch besser Sie ändern die Aufnahmeperspektive mit der Kamera. Nur beachten Sie bitte, dass allzu viele unterschiedliche Kameraeinstellungen schnell eine gewisse Unruhe vermitteln.

 
 
Sprechen Sie bewusst etwas langsamer als Sie es sich gewohnt sind und sprechen Sie deutlich. Dies ist elementar für die Erzielung der gewünschten Wirkung. Sehen Sie dabei immer direkt in das Objekt, das erzeugt beim Betrachter den Eindruck einer direkten und persönlichen Ansprache.

 
 
Verwenden Sie gutes oder höherwertiges Equipment zur Aufnahme von Bild und Ton. Handykameras sind für diesen Zweck definitiv nicht geeignet. Eine gute Aufnahme soll zur qualitativen Unterstreichung Ihres hochwertigen Angebots beitragen.

 
 
Sollten Sie sich den technischen Aufwand nicht zutrauen oder sind Sie nicht gewillt diesen zu betreiben, steht es Ihnen beispielsweise frei, sich an eine spezialisierte Firma zu wenden. Selbstverständlich hat diese Leistung einen Preis und dieser wird von Ihren Ansprüchen und auch von der Vorbereitungsarbeit geprägt sein. Gedanklich sollten Sie sich mit einer Preisspanne von 200 – 400 Franken auseinandersetzen und auf jeden Fall eine konkrete, verbindliche Offerte einholen.

 
 
Beachten Sie, dass Sie das Bewerbungsvideo in einem gängigen Format und evtl. auch komprimiert anbieten können. Gerade beim Versand per E-Mail besteht die Gefahr, dass der Empfänger das angebotene Format nicht öffnen oder die E-Mail auf Grund der Dateigrösse nicht übermittelt bzw. dem Empfänger nicht zugestellt werden kann.

 
 
Und zum Schluss: Ein Bewerbungsvideo ist KEIN Ersatz für ein vollständiges Bewerbungsdossier und hat einen wichtigen, vor allem aber einen ergänzenden Charakter.



 
 
 
 
Autor: Thomas Gehrig
 
tgm – thomas gehrig mentoring
 
CH-9200 Gossau
 
Web: www.t-g-m.ch
 
E-Mail: thomas.gehrig@t-g-m.ch


 
 



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