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Meine eigene Website

tgm - thomas gehrig mentoring
Veröffentlicht von in Verdeckter Arbeitsmarkt · 30 Oktober 2018
Tags: VerdeckterArbeitsmarktBlog

 
Liebe Lesende

 
 
Nachdem Sie sich schon auf Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter und Instagram eingereicht haben, stellen Sie sich sicherlich nun die Frage, ob Sie jetzt wirklich auch noch eine eigene Webseite benötigen? Die Antwort ist ganz klar ein Jein. Ich habe volles Verständnis, wenn Sie dieser Idee mehr als skeptisch gegenüberstehen oder diese gar ablehnen. Doch, lesen Sie bitte diesen Artikel zu Ende und entscheiden danach für sich selbst.

 
 
Bei allen genannten Portalen sind Sie weder richtig frei in der optischen und in der Ablaufgestaltung, noch haben Sie die Möglichkeit sich uneingeschränkt in allen zielorientierten Facetten zu präsentieren. Das Ganze ist immer ein Abbild des jeweiligen Anbieters und Sie sind z.B. an ein bestimmtes Layout gebunden. Alle diese oft gewollten Einschränkungen umgehen Sie mit Ihrer eigenen und dadurch persönlichen Webseite. Ihre Gestaltungsmöglichkeiten sind fast nur von Ihrer Fantasie begrenzt. So können Sie:

 
-      Arbeiten mit Text und Ihre Botschaft präzise ausformuliert mit Ihren eigenen Worten präsentieren.
 

-      Bilder einsetzen zu Verstärkung oder Verdeutlichung der produzierten Inhalte. Beachten Sie dabei immer das Copyright. Verwenden Sie entweder eigene Bilder oder kaufen diese auf entsprechenden Portalen. Beispielsweise bei www.123rf.com ist die Auswahl fast unendlich und Sie können Bilder, Musik und Filme mit unterschiedlichen Rechten für unterschiedliche Anwendungszwecke zu interessanten Preisen erstehen.
 

-      Dokumente der unterschiedlichsten Art zur Ansicht oder zum Download anbieten, dies erfolgt meist im Format PDF bei Textdokumenten. Warum aber nicht mal eine Powerpoint-Präsentation hochladen oder ein Excel-File zur weiteren Verwendung durch den Seitenbesucher.
 

-      Podcasts einsetzen. Die differenzierte Wortwahl unterscheidet sich je nach Quelle ein wenig, ich verwende hier gerne die Begriffe Audiocast für reine Tondateien und eben Videocast für Bildproduktionen. Auf meiner Website www.t-g-m.ch stehen beispielsweise eine ausgewählte Anzahl meiner Artikel sowohl als PDF zu Lesen als auch als Audiocast zum Hören zur Verfügung. Grundsätzlich wäre es doch denkbar, dass diesen Artikel, den Sie eben jetzt lesen, als Videocast aufzeichne und Ihnen damit nebst dem eigentlichen Inhalt, gleich auch noch eine Stimme und meine persönliche Erscheinung mit kommuniziere. Denken Sie bei der ganzen Seitengestaltung immer wieder daran, dass die Besucher auch unterhalten werden wollen und die Reise durch Ihre Seite ein kleines Abenteuer darstellen kann. Der Mensch ist im Grunde neugierig und ein Entdecker.
 

-      Mittels eines Blogs, die Seitenbesucher über News, eigene Arbeiten und Erfahrungen, etc. recht zeitnah informieren. Mit einem Blog bzw. über dessen Kommentarfunktion können Sie wiederum in Kontakt treten mit den Lesenden und Mitdenkenden.
 

-      Die Struktur der Informationsvermittlung selbst und aktiv gestalten. Sie haben die Hoheit was und in welcher Form, Art, etc. vermittelt wird.
 

-      usw.

 
 
Bevor bei mir der Gedanke völlig im Hintergrund verschwindet, möchte ich Sie an das Thema CI (Corporate Identity) und CD (Corporate Design) erinnern. Die Webseite sollte natürlich das gleiche Erscheinungsbild haben wie Ihre Visitenkarte, der Flyer, etc. oder umgekehrt. Das Ganze muss zumindest optisch in sich schlüssig sein, weil dies Bestandteil Ihrer eigenen Marke ist und diese mitprägt bzw. hilft diese weiter zu entwickeln in der öffentlichen Wahrnehmung.

 
 
Wenn ich mich richtig zurückerinnere, habe ich im Bereich der Jahre 1993 bis 1995 meine erste eigene Website entwickelt. Das war damals noch ein recht mühsames Geschäft, weil erst einmal die HTML-Sprache erlernt werden musste. Das erstellen einer einfachen Seite mit sehr wenigen Features dauerte oft Stunden, wenn nicht Tage für einen Nicht-Fachmann. Sollten sich dabei noch Fehler eingeschlichen haben, und das taten sie meistens, multiplizierte sich das Ganze von allein. Später tauchen dann die ersten Webseiten-Generatoren auf, was die Sache schon mal massiv vereinfachte. Glauben Sie Werbeversprechen wie «In 15 Minuten zur eigenen Webseite» definitiv nicht. Natürlich hängt die Sache davon ab, was der Einzelne unter einer Website versteht, nur werden Sie und ich hierfür aus unterschiedlichen Gründen wesentlich länger benötigen. Das spielt auch keine grosse Rolle und ehrlich, so eine Webseite ist irgendwie nie ganz fertig. Es wird immer etwas geben, was auch noch veröffentlichen wollen oder was noch zu verbessern ist.

 
 
Heutzutage gibt es zwei grobe Möglichkeiten präsent im Web zu werden. Dabei können Sie sich an einem Anbieter wie www.jimdo.com orientieren und dabei über eine Art Baukastensystem die eigene Website kreieren. Ein Hobbykollege von mir schwört auf diese Möglichkeit, ist dabei hochzufrieden und seit vielen Jahren erfolgreich damit unterwegs. Mir selbst fehlen in diesem Bereich dann die Detailkenntnisse und ich konzentriere mich hier auf die Beschreibung des eigenen Weges. Wie schon beschrieben, arbeite ich seit vielen Jahren mit Softwarepaketen. Diese haben sich in dieser Zeit auch massiv verändert. Die Benutzerführung ist viel einfacher und effizienter geworden, die Möglichkeiten haben sich vervielfältigt. Seit ca. 6 bis 7 Jahren arbeite ich mit der Software Website X5 von Incomedia. Diese ist auf allen Rechner / Betriebssystemen installierbar mit einer kleinen Einarbeitungs- bzw. Entdeckerzeit auch von Laien sehr gut bedien- und beherrschbar. Erste Informationen erhalten Sie unter der Adresse www.websitex5.com. Drei Softwarepakete stehen zur Auswahl. Die können ruhig den Start mit der Einstiegsversion gestalten und später auf die Evolution-Version bei Bedarf upgraden. Die Professional-Version eignet sich für umfangreiche und eben professionelle Einsätze und muss daher nicht sein. Meine Webseite wurde mit der Evolution-Version erstellt. In den angegebenen Preisen sind Software-Updates für ein Jahr enthalten, d.h. die Kosten sind wiederkehrend. Die Software selbst ist gut intuitiv bedienbar, dazu gibt online etwas was diesen Namen wirklich verdient, nämlich ein ECHTES Benutzerhandbuch. Bei Fragen hilft oft die Community weiter, auch der Support hilft gerne. Mit Website X5 können Sie die Website fixfertig entwickeln und mit dem internen Server auch in Natura ansehen. So ersehen Sie, was noch nicht passt oder korrekturbedürftig ist.

 
 
Die Webseite ist nun fertig gestellt und Sie wollen damit an die Öffentlichkeit? Hierfür sind noch zwei Positionen zu erledigen. Zum einen müssen Sie einen Namen für die Webseite definierten und diesen auch registrieren. Dies erledigen Sie meistens auf der Webseite des ISP (Internet Service Provider). Mein ISP hat mir hierfür einen jährlich wiederkehrenden Betrag von Fr. 14.50 in Rechnung gestellt. Bei der Registrierung müssen Sie sich Gedanken zur Namensgebung machen. Einerseits sind Sie nicht der Erste, d.h. viele Namen sind bereits vergeben, andererseits steht Ihnen nur eine bestimmte Länge der Namensgebung zur Verfügung. Ideal ist sicher eine möglichst kurze und eingängige Bezeichnung. Sie haben sich vielleicht schon gewundert, dass meine Website unter www.t-g-m.ch zu finden ist und nicht unter www.tgm.ch. Diese absolut passende Adresse ist seit vielen Jahren an die Theatergesellschaft Meggen vergeben. In einzelnen oder besonders kritischen Fällen kann angefragt werden, ob eine Adresse auch abgetreten werden kann. Dies wird auf jeden Fall mit technischen Kosten verbunden sein, aber evtl. auch mit einem Preis für die Überlassung der Adresse. Noch ein Wort zur Wahl der TLD (Top Level Domain) .ch. Entschieden habe ich mich für diese, weil mein kleines Business sich im Bereich von regionalen Aktivitäten bewegt und geografisch ein Teilgebiet der Schweiz abdeckt. Die Kriterien für die Vergabe der TLD .swiss erfülle ich natürlich nicht und wäre eine Übertreibung gewesen. Andere TLD`s sind z.T. günstiger, vermitteln aber auch eine falsche Aussage. Wer auf t-g-m.com trifft, erwartet beispielsweise eher eine amerikanische Firma.

 
Zum anderen benötigen Sie einen Server, welcher im Internet auffindbar ist. Diesen bekommen Sie bei den verschiedensten Anbietern. Genau genommen handelt es sich dabei nicht um einen separaten, eigenständigen Server, weil diese Angelegenheit viel zu teuer für den angedachten Zweck wäre. In der Regel buchen Sie einen sogenannten virtuellen Server, d.h. eine bestimme Menge an Speicherplatz auf einer Festplatte bei Ihrem ISP. Das reicht vollständig aus. Der Markt bietet Ihnen eine riesige Menge an Angeboten. Dieses reicht von sehr günstigen Angeboten für wenige Franken pro Monat bis hin zu sehr teuren Lösungen nach professionellen Kriterien. Ich sage Ihnen doch einfach, was ich gemacht habe. Bei www.green.ch habe ich mir das zweitkleinste Abo mit dem Namen «Comfort» gebucht. Darin sind enthalten: 10 GB Speicherplatz (mehr als ausreichend), Traffic Flatrate (keine Sorgen bei den Downloads grösserer Datenmengen seitens der User), max. 60 E-Mail-Konten (mehr als genug: Ich verwende derzeit zwei E-Mail-Adressen und werde kaum je über 5 kommen), automatische Datensicherung in drei Rechenzentren, Vertaglaufzeiten 12 Monate und ein vielfaches davon, etc. Ganz wichtig war mir noch, dass die Server in der Schweiz stehen und damit auch dem Schweizer Datenschutzgesetz unterstehen. Die Kosten für dieses Paket belaufen sich aktuell auf Fr. 9.90 pro Monat. Zudem habe ich sehr positive Erfahrungen mit dem Kundensupport gemacht, diese wurden entweder sehr schnell beantwortet oder der Auftrag innert kürzester Zeit ausgeführt. Da ich kein IT-Spezialist bin, brauche ich hier einen starken Partner.

 
 
Sodele, eigentlich war`s das, aber eben nicht ganz. Gerne empfehle ich Ihnen einen bescheidenen Start mit Ihrer Webseite. Nehmen Sie sich als Ziel für den Start die Erstellung EINER Seite vor. Ob Sie später die Seite einfach nach unten erweitern oder ein strukturiertes Menü anlegen, bleibt Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt überlassen. Gehen Sie ein wenig strategisch vor und überlegen Sie sich, welche Botschaft sie genau vermitteln wollen und welches Ihre Zielgruppe ist. Daraus ergibt sich der Weg der Informationen, die Menge ebenfalls, die Struktur, die Wortwahl, etc. Erst, wenn Sie dies für sich geklärt haben, im Idealfall schriftlich und verbindlich für sich selbst festgelegt haben, starten Sie mit der Umsetzung. Holen Sie sich vor und auch nach der Publikation von relevanten Personen aus dem Bekanntenkreis ein, aber auch von Personen aus der Zielgruppe. Das Ganze hat oft den Charakter einer «never-endig-story» und Sie wissen ja: Wir werden jeden Tag besser. Echt!

 
 
Nur damit es wieder einmal geschrieben wurde: Zu keiner der genannten Firmen habe ich Kontakte, welche über ein normales Kundenverhältnis hinausgehen und ich ziehe keinen Vorteil aus der Nennung, etc.

 
 
Wie immer stehe ich gerne bei Fragen zur Verfügung. Selbstverständlich freue auch ich mich über ein Like, welches Sie gleich unten klicken können und über eine Teilung dieses oder auch anderer Blog-Artikel freue ich mich natürlich ungemein.

 
 
Senden Sie doch bitte den Link zu Ihrer Webseite und damit verbleibe ich wahrlich mit kreativen Grüssen…



 
 
 
 
Autor: Thomas Gehrig
 
tgm – thomas gehrig mentoring
 
CH-9200 Gossau
 
Web: www.t-g-m.ch
 
E-Mail: thomas.gehrig@t-g-m.ch


 
 



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