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Online-Coaching

tgm - thomas gehrig mentoring
Veröffentlicht von in Verdeckter Arbeitsmarkt · 6 August 2019
Tags: VerdeckterArbeitsmarktBlog


Liebe Lesende

 
 
In diesen Zeilen beziehe ich mich auf die Anwendung von Skype und den weniger genutzten Teamviewer, alle anderen und denkbaren Kanäle werden damit nicht aufgearbeitet.

Hauptsächlich arbeite ich mit Skype (Teamviewer) in der kostenlosen Version. Diese Tools sind bei vielen Usern in Betrieb oder waren es mal und müssen bloss reaktiviert werden. Das Handling ist einfach und der Klient kann fast aus dem Stand heraus loslegen. Der Einsatz von Skype war meinerseits ursprünglich angedacht, um einfache Terminabsprachen oder sonstige Klärungen auf einer etwas persönlicheren Basis durchzuführen als diese mit dem simplen Telefon möglich ist. Bald schon haben sich jedoch Gespräche auf Coachingbasis ergeben und wurden seitens der Kunden mit stark steigender Beliebtheit genutzt.


Meines Erachtens liegen die Vorteile einer Begleitung via Skype im Grundsatz hierin:

-      Die geografische Distanz ist kein Thema, d.h. der / die Coachee muss keine Reisezeit in Kauf nehmen. Sobald beide am PC / Handy sitzen, kann es im Prinzip losgehen.

-      Auf Grund der wegfallenden Reisezeit entfallen natürlich auch die Reisekosten, welche richtig gerechnet nicht unerheblich sein können.

-      Die Termingestaltung gestaltet sich einfacher und kann oft recht flexibel betrieben werden. Wenn ich abends ins Büro komme, finde ich regelmässig E-Mails vor mit der Bitte um ein möglichst baldiges Coaching via Skype. Die Kontaktaufnahme ist problemlos und die Begleitung kann meist noch am gleichen Abend erfolgen.
 

Natürlich sollen auch die Nachteile nicht verschwiegen werden, als wichtigste Positionen können aufgelistet werden:
 
-      Die gegenseitige Wahrnehmung über unsere Sinne ist eingeschränkt, d.h. Augen: meist wird ein Kopf- allenfalls ein Brustbild übertragen und die ganze Körpersprache ist nicht erfassbar, Nase: meines Wissens werden noch keine Düfte übertragen und diese Informationen fehlen, Ohren: Bedingt durch die technische Übertragung finden Frequenzgang- und Dynamikbeschneidungen statt und die hörbare Stimme entspricht nicht mehr dem Original, Tastsinn: Bedingt durch die räumliche Trennung ist kein direkter Kontakt wie z.B. beim Händeschütteln mehr möglich.

-      Auf das Setting beim Kunden zu Hause habe ich natürlich keinen Einfluss, dafür befindet sich der / die Coachee in der vertrauten Umgebung. Auch hier ist wichtig, dass mögliche Ablenkung und Störungen organisatorisch auf der Kundenseite vermieden werden. Dem Datenschutz ist in privaten Räumlichkeiten dabei gesondert Rechnung zu tragen.

-      Der Einsatz von unterstützenden Tools, wie z. B. ein Flip oder verschiedene Ausprägungen von Aufstellungsarbeiten z.B. für einen Perspektivenwechsel sind in hohem Mass ausgeschlossen. Damit reduzieren sich die nutzbaren Kanäle erheblich.


Welchen Stellenwert hat das Online-Coaching / Mentoring heute?
 
Typische Online-Begleitungen, welche wirklich von A – Z, d.h. beginnend mit dem Erstkontakt / Erstgespräch, über verschiedene Begleitungsschritte bis hin zum Abschlussgespräch vollständig online stattfanden, konnte ich bis anhin sehr wenige durchführen. Was sich aber als stark steigendes Kundenbedürfnis herauskristallisiert hat, sind die Mischformen. Je nach Betrachtungs- und Zählweise beträgt beim mir der Online-Anteil mittlerweile zwischen 50 bis 80% in der heutigen Realität, bezogen auf den einzelnen Kunden und seine Bedürfnisse. Meist werden die Erstgespräche im direkten Kontakt geführt, hier geht es ja um die Vermittlung von grundlegenden Informationen gegenseitig, die Klärung des Anliegens und vor allem um den Aufbau einer persönlichen Vertrauensbasis. Je nach Kunde finden die eigentlichen Begleitungsgespräche wiederum persönlich oder eben künftig online statt. Als Gründe hierfür sind sicherlich zu nennen: Geografische Distanzen (oft nur temporär bedingt), Terminkollisionen im Heimatsystem, nur einen kleinen (Zwischen-) Klärungsbedarf innerhalb eines kurzen Gesprächs, etc.
  
Den persönlichen Kontakt mit den Coachees schätze ich sehr und möchte diesen auch in Zukunft nicht missen. Mit dem starken Anteil des Online-Coachings konnte die Angebotspalette erfolgreich erweitert werden, dies mit dem Ziel den Coachees mehr Spielraum zur zeitnahen Gestaltung der persönlichen Weiterentwicklung anzubieten. Gleichzeitig hat sich die geografische Reichweite meiner Geschäftstätigkeit, ohne den Fokus auf meine eigentlichen Kompetenzen zu vernachlässigen, massiv erhöht und mein Leben in der Rolle als Mentor ist damit bunter geworden. Ich bin sehr gespannt darauf wie sich die Zukunft gestalten wird. Hierfür nur zwei Stichworte: Veränderungen im rechtlichen Umfeld (Datenschutz) und der gesamte technologische Wandel an und für sich.



Autor: Thomas Gehrig
 
tgm – thomas gehrig mentoring
 
Web: www.t-g-m.ch
 
E-Mail: thomas.gehrig@t-g-m.ch





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