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Visitenkarten

tgm - thomas gehrig mentoring
Veröffentlicht von in Verdeckter Arbeitsmarkt · 21 August 2018
Tags: VerdeckterArbeitsmarktBlog

 
Liebe Lesende

 
 
Ehrlich: Ohne Visitenkarten gehe ich nie aus dem Haus. Sie gehören dazu, wie die Geldbörse oder die Identitätskarte. Sie wissen nicht, was der heutige Tag bringt, wen Sie treffen (vielleicht nach vielen Jahren) und wo Sie eine Notiz hinterlassen wollen. Die Visitenkarte ist die eine der wichtigen Komponenten der täglichen Umsetzung des Marketingplans. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele. Lassen Sie diese nicht einfach auf sich zukommen und überlassen Sie den Gebrauch nicht dem Zufall. Vielleicht machen Sie sich einen Sport daraus, die Visitenkarte täglich mindestens einmal abzugeben oder zu deponieren. Gewöhnungsbedürftig? Ja. Ein Problem? Nein, sobald Sie eine eigene Visitenkarte haben, auf die Sie übrigens Stolz sein dürfen, schleift sich das Ganze nach einigen Durchgängen bereits ein.

 
 
Viele Printgeschäfte (off- und online) bieten auch Grafik-Service an, oft ist dieser Service im Preis inbegriffen. Sie selber benötigen dafür weder Ausbildung noch ein grosses Talent. Einen Entwurf der ungefähren Vorstellung sollten Sie allerdings mitbringen, seien Sie aber auch offen für neue Vorschläge. Diese kommen von Profis und basieren meist auf viel Erfahrung und einer guten Ausbildung.

 
 
Empfehlung: Lassen Sie die Visitenkarten zunächst in kleiner Stückzahl drucken. Die kleinste Staffelung beginnt oft bei 100 - 500 Stück. Das ist ein guter Wert um zu starten. Im Verlaufe der Zeit werden Sie gerne Verbesserungen anbringen oder die Bedürfnisse werden sich verändern. Mit einer kleinen Stückzahl brauchen Sie nicht Jahre bis die alte Version endlich aufgebraucht ist und sind in der Lage schneller zu reagieren.  

 
 
Vermutlich haben Sie nun schon 1000 Ideen, was alles auf Ihrer Visitenkarte stehen soll. Klar: Der Name muss drauf, auch die Berufsbezeichnung, die Adresse mit allen Telefonnummern, E-Mail-Adressen, allen Social-Media-Accounts, vielleicht noch eine Foto, ein Logo wäre auch schön, und, und ….. Lassen Sie es gut sein und reduzieren Sie massiv. In der Ausbildungstätigkeit nennt man das Stoffreduktion oder auch die Reduktion auf das Maximum. Vergessen Sie nicht: Es handelt sich nur um ein kleines Kärtchen und nicht um einen Quadratmeter Papier.

 
An Grundinformationen sollten vorhanden sein: Vorname, Nachname, komplette Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und die URL der eigenen Website. Diese Positionen gehören standardmässig sicherlich auf die Frontseite. Auch die Rückseite können Sie nutzen, um z.B. dort Ihren USP notieren. Erinnern Sie sich an die Werbung von Klaus Hipp für seine Baby-Nahrung. Die Kernaussage war: „Dafür stehe ich mit meinem Namen!“. Wofür stehen Sie? Sie könnten beispielsweise Ihre 5 Kernkompetenzen auflisten.

 
Weniger ist oft mehr, das gilt hier beim Thema der Visitenkarte auch. Verzichten Sie auf zu viele Elemente, Formen und Farben. Das lenkt nur von der eigentlichen Kernbotschaft ab und erhöht möglicherweise auch die Kosten. Einfach und wirkungsvoll sollte das Ziel sein.

 
 
Wissen Sie, was ein Japaner macht, der eine Visitenkarte erhält? Er nimmt sie in beide Hände, fixiert sie jeweils mit dem Daumen und Zeigefinger jeder Hand, hält die Karte in ungefährer Brust-Höhe, lächelt und verneigt sich dankend. Viel besser kann man den Wert und die Wertschätzung nicht ausdrücken. Ich will damit sagen, dass hier kein Experimentierfeld für Eigenversuche in der Gestaltung und Ausführung sein sollte. Natürlich ist es verlockend mit Word etwas selber zu gestalten (ein Entwurf ist natürlich OK) und dies anschliessend mit mikroperforiertem Papier auf dem Familiendrucker auszudrucken. Mit der Visitenkarte wollen Sie doch die hohe Qualität Ihres Angebotes unterstreichen und das gelingt Ihnen nicht, wenn die Mikroperforation mit den Fingerkuppen deutlich fühlbar ist, das Papier einen billigen Eindruck hinterlässt, weil der Drucker partout kein dickeres Papier verarbeiten will, der Druck nicht scharf genug ist und die Farbfläche auch nicht bündig bis zum Rand hinaus gestaltet werden konnte. Denken Sie auch hier nach.

 
 
Ich wünsche Ihnen viele neue und nachhaltige Kontakte, nicht zuletzt wegen Ihrer prächtigen Visitenkarte.



 
 
 
 
Autor: Thomas Gehrig
 
tgm – thomas gehrig mentoring
 
CH-9200 Gossau
 
Web: www.t-g-m.ch
 
E-Mail: thomas.gehrig@t-g-m.ch

 
 



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